Dieses Jahr hab ich von so vielen Menschen um mich herum gehört, dass 2018 gefühlt rückwärts abläuft und es schwer fällt, Prozesse abzuschließen, die man im Vorjahr begonnen hat oder Pläne zu schmieden, die auch für die nächsten Monate beständig erscheinen. Als ich in das Jahr gestartet bin, wusste ich so gar nicht was auf mich zukommt - und ich weiß es immer noch nicht. Selten hab ich nahezu täglich neue Herausforderungen serviert bekommen und oft hab ich das Gefühl, mit deren Umsetzung nicht hinterherzukommen und Situationen nicht richtig verarbeiten zu können, weil so schnell schon eine neue Aufgabe bevor steht. Zu Beginn des Jahres hat mich ein Freund gefragt, welche Reisen dieses Jahr anstehen, ich hätte ja noch gar nichts erzählt. Im ersten Moment war ich super traurig, die Frage mit "nichts" zu beantworten, weil ich im letzten Jahr mehr Orte kennen gelernt habe, als in meinen Kopf passen (dafür aber alle in mein Herz) und 2018 scheint im Kontrast dazu ehe...
„From going nowhere to being now and here“ The Fernweh Collective, Ocean Lovers Issue 2017 Leben am Meer | Zelten im Sommer | Baguette in Frankreich Ich hab' schon unzählige Versuche gestartet, über meine Zeit in Frankreich zu schreiben, deshalb weiß ich gar nicht, wie ich anfangen soll. Da sich die Süd-West-Küste mittlerweile wie ein zweites Zuhause anfühlt, wird im winterlichen Berlin der Kontrast zum Leben am Meer im Moment besonders groß. Die Atlantikküste zur zweiten Wahlheimat zu machen hat oft nichts mehr mit dem klassischen Urlaubsgefühl zu tun. Viele Menschen verbringen ihre Ferien mit nichts tun und stellen sich endlose Sandstrände und täglichen Sonnenschein vor. Die Zeit vor Ort als eine Reise zu bezeichnen, fühl sich auch nicht vollkommen richtig an, da man zwar täglich (mehr als einmal) seine Komfortzone verlassen muss und auch verschiedene Orte bereist, aber die tausend kleinen Städte, Märkte und Campingplätze schon so vertraut s...
Gibt es etwas Schöneres, als zum Klang der Wellen einzuschlafen und vom Sonnenaufgang geweckt zu werden? Costa da Caparica, Portugal Am Strand zu schlafen kann jetzt von der Bucketlist abgehakt werden und es wird nicht bei dem einen Mal bleiben! Pommes und ich sind gerade für einen knappen Monat in Lissabon und Dank einer super Crew wurde der Plan, eine Nacht am Strand in Costa da Caparica zu verbringen, schnell umgesetzt. Bepackt, als würden wir auf Weltreise gehen, mit Grillzeug und vielen warmen Decken im Gepäck wanderten wir pünktlich zu Sonnenuntergang den kilometerlangen Sandstrand hinunter, bis wir eine geeignete Bucht gefunden haben. Die Luft war leicht salzig und in ein intensives, gold-rotes Licht getaucht. Die auflandige Meeresbrise pustete uns die Haare um die Ohren und durch die Düne zum Meer hinunter zu rennen setzt so viele Glücksgefühle frei, dass man glaubt, man könnte gar nicht alle Eindrücke auf einmal aufnehmen. Nachdem wir gegrillt und das ein oder and...
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